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Brot backen Teil 2

Mein nächster Versuch, ein Brot und ein paar Semmeln zu backen

Diesmal mit Dinkel- und Roggenmehl. Beides Vollkorn aber fein gemahlen. Dazu für etwa ein Kilo Mehl eine Packung Hefe und eine Packung Roggen-Sauerteigpulver. Vermischt mit einem Esslöffel Salz und viel warmem Wasser habe ich es kräftig geknetet und ein paar Stunden unter einem feuchten Tuch gehen lassen.

Dann nochmal kneten.

Kurz vor dem Backen habe ich alles nochmal geknetet und den Teig aufgeteilt. Spontan habe ich mir flache Semmelfladen ausgedacht, die ich etwas eingemehlt und nebeneinander gestellt habe.

Zum Backen habe ich die runden Semmeln mit einem Deckel abgedeckt und die Kastenformen mit Alufolie. So hat es etwa 45 Minuten gedauert, bis die Semmeln fertig waren und 75 Minuten, bis das Brot fertig war.

 

So siehts aus und es schmeckt!

Was fehlt? Salz und Gewürze. 1 Esslöffel Salz ist tatsächlich zu wenig. Und ich habe die Gewürze einfach vergessen. Man muss also die Semmeln und das Brot  mit vielen frischen Kräutern belegen, dann passt es.

Erstes Topfbrot

Mein erstes Brot im Topf ist sehr gut gelungen. Ich habe das Rezept von Kati Breuer bekommen, Musiklehrerin und Autorin (ja auch die backen!).

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Man nehme:

  • 400 g Mehl (bei mir waren es ca. 80 g Weizenmehl, ca. 40 g Dinkelkleie und ca. 280 g Roggenmehl)
  • 1 TL Trockenhefe (evtl. eine Prise Zucker dazu)
  • 1 1/2 TL Salz
  • ca. 300 ml lauwarmes Wasser
  • nach Belieben Körner, geröstete Zwiebeln, Apfelraspel, Speck, Rosinen dazu geben

Einen glatten Teig kneten und mehrere Stunden zugedeckt an einem warmen Ort stellen. Zwischendurch gut durchkneten (falten).

Den Ofen auf ca. 240 Grad vorheizen (ich habe Umluft gewählt).

Den Teig in einen hitzefesten Topf legen, Deckel drauf und etwa 30 Minuten backen.

Nun den Deckel (vorsicht heiß) runter nehmen und noch 20 Minuten backen lassen.

Ich habe nach 10 Minuten den Ofen ausgestellt und nach weiteren 10 Minuten das Brot rausgenommen und auf einem Gitter abkühlen lassen.

Das Brot wird so besonders gut, weil durch den Topf und Deckel die Feuchtigkeit im Teig bleibt (man muss also kein Wassertopf in den Ofen stellen, wie sonst beim Brotbacken). Und in den letzten 20 Minuten bildet sich noch eine richtig schöne Kruste.

Probiert es aus und erzählt hier, wie es geworden ist!!